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Immer wiederkehrende Fragen einfach erklärt

Finanzamt-1

Rendezvous mit dem Finanzamt (Teil 1)

Professionelles Verhalten gegenüber dem Finanzamt schützt vor unangenehmen Folgen, denn es ist kein Kavaliersdelikt.

Sie haben sich über das Finanzamt noch keine Gedanken gemacht?

  • Argumente, ich mache es ja nur Nebenberuflich, wenn es mehr wird denke ich darüber nachUmsatzsteuer Voranmeldung
  • alle die man danach fragt sagen immer wieder dass wir Zeit haben, das es uns nicht berifft

Sind Sie sicher, dass es dem Networker oder dem Direktvertriebler nichts angeht?

Mein Ratschlag, AUFWACHEN. Sie sind schon mittendrin oder sogar schon vor dem AUS.

Im Marketing Bereich und im Direktvertrieb gibt es hoch gerechnet etwa 90% Steuerhinterzieher. Gehören Sie dazu? Wir schauen uns das einmal etwas näher an.

 

Die wichtige Frage – wie kann ich mich davor schützen?

Ob es Ihre Schuld ist oder nicht interessiert das Finanzamt nicht die Bohne. Jeder ist hierfür selbst verantwortlich. Nicht die Firma, nicht die Upline und nicht irgend wer, nur wir selber.
Zusätzlich wird in diesem Unternehmen und von der Upline dieses Pflichtbewusstsein unterdrückt. Solche Informationen könnten ja den wichtigen Strukturaufbau gefährden.
Ich persönlich habe hierfür keinerlei Verständnis. Meine Partner sollen ihr mühsam aufgebautes Geschäft nicht wegen solchen grundsätzlichen Dingen verlieren. Wir bauen hier an einer langfristigen Karriere und mit nachhaltigem Einkommen auf. Es ist ganz einfach eine moralische Pflicht hier vor Schaden oder vor einem Abbruch zu schützen.
Steuerhinterziehung führt zu hohen Geldstrafen oder gar Freiheitsstrafen und letztendlich zu empfindlichen Nachzahlungen mit Säumniszuschlägen die entrichtet werden müssen.

Beginnen wir also von Vorn.

 

Zum KuGerichtsvollzieher für das Finanzamtckuck noch mal – das sollte man sogar wörtlich nehmen – ich kann darauf verzichten.
Wenn dieser hier erst einmal kommt ist alles zu spät. Da wird gnadenlos wie „Walther von der Vogelweide“ mit dem Kuckuck hantiert. Egal wie der Vogel heißt (bitte nicht auf den Gerichtsvollzieher beziehen) es wird einfach unangenehm und teuer.

 

 

Haben Sie sich schon einmal Gedanken über das Finanzamt und die Umsatzsteuer gemacht?

Sehen wir uns doch einmal hierzu die häufigsten Aussagen und falschen Ratschläge an:

  • Du musst Dein Gewerbe erst anmelden, wenn über 400€ Gewinn gemacht werden.
  • Man muss erst dann eine Steuererklärung abgeben, wenn Du 400€ Gewinn gemacht hast.
  • Du bist für das Finanzamt vollkommen uninteressant, weil Strukturvertrieb kein Kleingewerbe ist.

Allein diese falschen Tipps sind Beihilfe zum Steuerbetrug und strafbar nach $27 StGB

Der Gesetzestext im Wortlaut:
Die Beihilfe (§ 27 Abs. 1 StGB) im Sinne des deutschen Strafrechts ist – neben der Anstiftung – eine der zwei Teilnahmeformen. Eine Beihilfe liegt dann vor, wenn jemand (der Gehilfe) vorsätzlich einen Täter bei der Begehung einer Straftat unterstützt.

Dieses kann auch ohne weiteres eine Irreführung sein, wenn sie durch falsche Ratschläge dargestellt wurden. Auch hier sollte man nur dann Tipps geben wenn man sich dessen bewusst ist was man sagt.

Updated: 19. Januar 2018 — 23:25
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