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Immer wiederkehrende Fragen einfach erklärt

Met

Met oder auch Honigwein

Über das Thema Met oder Honigwein wurden schon ganze Regale mir Literatur gefüllt. Ein Jeder der sich hier mit beschäftigt hat weiß aus eigener Erfahrung, das es hier schier endlose Anleitungen gibt. Eine ausführliche Recherche im Internet bedeutet sich tagelang in den Berichten durchzuarbeiten. Auch ich kann auf eine gut 30-jährige Probezeit zurückblicken. Ihr habt richtig gelesen. Ich schreibe hier nicht etwas als Met Profi oder das „non plus ultra“ der Honigwein Herstellung.Met oder auch Honigwein

Was ist eigentlich Met

Die ursprüngliche Bezeichnung für Met oder auch Honigwein aus dem indogermanischen Wortstamm *medhu- was so viel wie Honig bedeutet. In unserer Zeit besser zu verstehen sind die Begriffe in der französischen und auch spanischen Sprache. Hier wird der Honig als „miel“ bezeichnet. Zudem besteht er in der Grund Zusammensetzung nur aus Wasser und Honig. Wer sich mit Bienen und Honig beschäftigt wir sicher wissen, dass Honig bei zu hohem Wassergehalt anfängt zu gären. Somit wurde auch einst dieser Gär Vorgang entdeckt. Wer sich ausführlicher mit diesem Thema beschäftigen möchte, kann sich auf der Seite von Wikipedia informieren. Hierzu noch einmal der LINK zu diesem Beitrag.

Warum stelle ich diesen Beitrag hier ein

Immer wieder werde ich von Kunden und auch von Imker Kollegen zu diesem Thema angesprochen. Wie ich bereits erwähnt habe, kann ich nur von meinen eigenen Erfahrungen sprechen. Daher stelle ich auch das von mir am meisten verwendete Rezept vor und zum Download als PDF Datei zur Verfügung. Außerdem wissen viele Imker Kollegen oftmals nicht was sie mit Waldhonig machen sollen. Zum Einfüttern zu Ballaststoff reich und zum Verzehr oftmals zu streng. Für die Met Herstellung dagegen optimal geeignet. Ob das Getränk dann als Met oder Honigwein offiziell bezeichnet wird, muss jeder für sich entscheiden. Meine Anmerkung hier bezieht sich auf die offizielle Zusammensetzung von nur Wasser und Honig.

Die Zutaten

Die Zutaten Liste habe ich für etwa 30 Liter Ansatz zusammen gestellt. Genauso verwunderlich ist die angegebene Trockenhefe. Hier kann jeder für sich entscheiden, ob er eine bestimmte Weinhefe verwendet. Meine Erfahrung hierzu ist, dass ich immer wieder die Trockenhefe verwende. Sie ist nach dem Ansatz wie im Text beschrieben ausgesprochen reaktiv, was bei Weinhefen teilweise „in die Hosen“ ging.

Extra Tipp

Achtet während des Gär Prozesses darauf, das immer genug Gär Aktivität vorhanden ist. Falls erforderlich zwischendurch noch einmal Honig oder auch aufgelöste Zuckerlösung hinzufügen. Für mich ist es immer wieder ein Vergnügen, während der etwa 6 bis 8 Wochen im Gär Behälter täglich ein halbes Schnaps Gläschen voll zu verkosten. Somit ist es immer wieder interessant, wie sich der Geschmack verändert.

Meine letzte Abfüllung liegt jetzt 6 Monate zurück. Die Intensität des Geschmacks und auch die Farbveränderung sind immer wieder faszinierend. Übrigens, der Alkoholgehalt liegt derzeit bei 16 Vol %.

Viel Spaß und noch mehr Erfolg beim Ausprobieren.

Hier zum Schluss Met ansetzen für etwa 30 Liter , das Rezept.

 

Nachricht oder Anfragen an die Administration zum Thema Met oder Honigwein

Updated: 20. März 2018 — 0:18
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