Simba

Simba 8X8

Hier ein paar Informationen über den Bau des GFLF Simba 8X8 von Revell

Das noch zur Verfügung stehende Modell ist aus dem Jahr 1988 und dementsprechend recht einfach gestrickt. Die Bauteile lassen oftmals nicht gerade die erste Wahl hervorheben. Diverse Gussüberhänge ist nur der einfachste Teil – diese zu entgraten koste halt Zeit was aber nicht so unbedingt stört. Der deformierte Teil einiger Bauteile ist hier schon wesentlich unangenehmer. Ich habe einige von diesen Unzulänglichkeiten mit Hilfe einer Heißluftpistole wieder weitgehendst in Form bringen können. Das was ich nun überhaupt nicht nachvollziehen kann, sind einige Fehler in der beigefügten Bauanleitung. Neben der falschen Beschreibung von Bauteilen ist auch die Reihenfolge des Aufbau nicht immer nachzuvollziehen. Hier werde ich aber während des Aufbauens noch weitere Hinweise geben.

Der Spielraum für eigene Ideen

Ihr müsst euch nicht wundern wie ich mein Modell aufbauen werde. Grundlage für den von mir gewählten Aufbau ist zum Einen das Original und zweitens die Handhabung der einzelnen Baumodule. Baumodule deshalb, weil ich den Hauptkorpus in drei einzelne Baugruppen zerlegen werde. Wie eben angesprochen, wird auch der Original Simba in drei Baumodule hergestellt und gewartet. Nehmen wir das Führerhaus noch mit dazu, so haben wir dann im Ganzen vier Baumodule. Wie das praktisch ausgeführt werden soll kommt schrittweise beim Aufbau.

Das Fahrgestell

Zu den ersten Schritten in der Bauanleitung ist natürlich der Aufbau des Fahrgestells. Die Verbindungselemente zwischen den Hauptträgern A1 und A2 – es sind die Bauteile A3 bis A 17 – sollten vorher zusammengesetzt werden. Hierdurch kann beim Zusammenbau der Hauptträger sauber auf rechtwinkliger Ausrichtung geachtet werden. Die Passgenauigkeit bitte vorher sorgfältig kontrollieren. Insbesondere beim Bauteil A3 sind die winkligen Aussparungen in den Seitenteilen nicht besonders passgerecht.

Querträger des Fahrgestell im Zusammenbau

Durch die sehr unterschiedlich geformten Bauelemente ist sorgfältig auf die Baurichtung zu achten. 

Die Bauteile E 104 und E 105 werden wie angegeben zusammengesetzt. Dieses gefertigte Teil würde ich in dieser Bauphase noch nicht anbauen. Man kommt hier jederzeit an die vorgesehene Stelle heran und kann es später ansetzen. Ich brauchte allerdings den Platz für fortgeschrittenen Innenausbau am Heckmodul.

Im Bauschritt 3 wird dann der linke Hauptträger angefügt und die nachgebildeten Druckluftbehälter montiert. Hier haben wir den ersten Fehler in der Bauteile Bezeichnung. Das Teil A 21, so in der Bauanleitung angegeben, ist das einzige mit dieser geformten Aussparung. In der Bauteilplatte A ist diese Bauteil mit A 19 beschriftet. Es sind also die beiden Teile mit den Bezeichnungen A 19 und A 21 zu wechseln.

 

Geht später weiter …..

 

Der Karosserie Aufbau

Mit dem Aufbau der Karosserie gehe ich von Anfang an meinen eigenen Weg. Für eine handliche Modulbauweise habe ich als Erstes den kompletten Aufbau in drei Modulgruppen zerlegt. 

Modulgruppen einzeln

Dach als Modulgruppen

Mit dieser Technik haben wir dann drei einzelne Modulgruppen die leicht zu handhaben sind und uns für eigenen Umbauten wesentlich mehr Spielraum lassen. Die einzelnen fertigen Module werden dann im Bodenbereich mit zwei ineinander geschobene Vierkantprofile aus Kunststoff verbunden. Hierdurch kann bei Bedarf die Montage auch in kleinen Baugruppen erfolgen. Wie das Ganze in der Praxis aussieht ist auf den nächsten Bildern sehr gut zu erkennen.

Die einzelnen Module sind an beiden Seiten mit Platten stabilisiert. Somit haben sie durchgehend eine stabile Form. Die Dachteile sind natürlich nicht aufgeklebt, sie müssen ja für den Innenausbau abgenommen werden können. Ich habe sie ganz simpel mir kleine Gummis stabilisiert. 

Fertige Baugruppen

Offene Baugruppen von unten

 

 

 

 

 

 

 

Für die Verbindung dieser Baugruppen wurden Vierkantprofile aus Kunststoff verwendet. Die feste Verbindung auf der Unterseite besteht aus 8X4 mm Vierkantprofil, das zur Verbindung verwendete Profil innen aus 6X4 mm. Somit passen beide absolut genau ineinander. Wie aus den Daten erkenntlich ist, besteht das Vierkantmaterial aus 1 mm starken Kunststoff. Für eine einfache Einführung des Innenprofils habe ich es ein wenig um einige Zehntel Millimeter geschliffen.

Das fertige Ergebnis der hier lose zusammengefügten einzelnen Module.

Baugruppen zusammen gesetzt

 

 

 

 

 

 

 

 

Geht bald weiter ….

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Updated: 1. November 2021 — 21:11